€112.99 UrsprĂŒnglicher Preis war: €112.99€78.99Aktueller Preis ist: €78.99.
Das Angel Turntable verbindet einen Plattenspieler mit Cinch-Ausgang und die Phonostufe. Es ist damit ein anderes Kabel als das Angel Tonarmkabel, das mit einem fĂŒnfpoligen JIS-Stecker direkt am Tonarm ansetzt: Hier sitzt an beiden Enden Cinch, dazu kommt eine Masseleitung fĂŒr die Erdungsklemme.
Der Aufwand auf dieser kurzen Strecke hat einen Grund. Das Signal eines Tonabnehmers liegt weit unter Line-Pegel und wird erst in der Phonostufe verstĂ€rkt â zusammen mit allem, was es unterwegs aufgenommen hat. Was hier an Störungen dazukommt, wird mitverstĂ€rkt. Das Angel Turntable setzt deshalb dieselben Bausteine ein wie die ĂŒbrigen Angel-Kabel: massive Leiter aus Perfect-Surface Silver, Luft zwischen Leiter und Isolation, eine mit 72 V vorgespannte Isolation und eine Schirmung aus abwechselnden Lagen Metall und carbongefĂŒlltem Kunststoff. Gelistet ist eine AusfĂŒhrung mit 1,2 m LĂ€nge.
Die Leiter sind massiv ausgefĂŒhrt, nicht als Litze. Damit entfĂ€llt die elektrische und magnetische Wechselwirkung zwischen einzelnen DrĂ€hten, die sich in verseilten Leitern nicht vermeiden lĂ€sst. Das Silber aus der Perfect-Surface-Fertigung verringert Verzerrungen, die an den Korngrenzen im Metall entstehen, und macht die Ableitung hochfrequenter Störungen linearer.
Ein Schirm mit 100 % Abdeckung ist technisch leicht zu bauen. Die eigentliche Frage ist, wohin die eingefangene Energie geht: Klassische Schirme leiten aufgenommene Hochfrequenz zur GerĂ€temasse ab und modulieren damit genau die Bezugsebene, gegen die das Signal gemessen wird â aus Störung wird Signalverzerrung. Das Noise-Dissipation System (NDS) schichtet deshalb Metall und carbongefĂŒllte Kunststoffe abwechselnd ĂŒbereinander. Diese Lagen âschirmen den Schirmâ: Sie absorbieren und reflektieren den gröĂten Teil der Störenergie, bevor sie die geerdete Lage erreicht.
Die Plusleiter laufen in Röhrchen aus FEP, sodass zwischen Metall und Isolation fast ĂŒberall Luft bleibt. FEP hat eine gĂŒnstige DielektrizitĂ€tskonstante und beeinflusst das Signal entsprechend wenig. Die Minusleiter bekommen bewusst das Gegenteil: eine verlustbehaftete Isolation ohne Luftkammer und ohne FEP, weil ihre Aufgabe im Aufbau eine andere ist.
Jede Isolation zwischen zwei Leitern ist zugleich ein Dielektrikum: Sie nimmt Energie auf und gibt sie wieder ab. Geschieht das unvorgespannt und nichtlinear, entstehen fĂŒr verschiedene Frequenzen und Pegel unterschiedliche Laufzeiten â eine Phasenverschiebung, die bei Musik ĂŒber mehrere Oktaven zum echten Problem wird. DBS hĂ€lt das Dielektrikum mit 72 V dauerhaft vorgespannt. Ein RF Trap, ursprĂŒnglich fĂŒr AudioQuests Niagara-Netzprodukte entwickelt, sorgt dafĂŒr, dass ĂŒber die DBS-Feldelemente keine Hochfrequenz in die Signalleiter eingekoppelt wird. (US-Patente 7,126,055 und 7,872,195 B1)
Die Cinch-Stecker bestehen aus reinem Kupfer und sind direkt versilbert â ohne die sonst ĂŒbliche Nickel-Zwischenschicht, die Verzerrungen verursacht. Leiter und Stecker werden kaltverschweiĂt statt gelötet; das klanglich nachteilige Lot entfĂ€llt damit vollstĂ€ndig.
Eigenschaft Wert Leitermaterial Solid Perfect-Surface Silver (PSS), massiv Dielektrikum / Isolation FEP Air-Tube an den Plusleitern, bewusst verlustbehaftete Isolation an den Minusleitern, 72V Dielectric-Bias System (DBS) mit RF Trap Schirmung Carbon-Based Noise-Dissipation: abwechselnde Lagen aus Metall und carbongefĂŒlltem Kunststoff Terminierung Cinch (RCA) auf Cinch (RCA), dazu Masseleitung; kaltverschweiĂt, direkt versilbertes Reinkupfer ohne Nickel-Zwischenschicht VerfĂŒgbare LĂ€ngen 1,2 m
Eine AusfĂŒhrung, ab Werk konfektioniert: 1,2 m, Cinch auf Cinch, mit Masseleitung (Artikelnummer TURNANGEL120). Weil die Stecker kaltverschweiĂt und nicht gelötet sind, lĂ€sst sich die LĂ€nge nachtrĂ€glich nicht Ă€ndern â die Strecke vom Plattenspieler zur Phonostufe vorher ausmessen.
Turntable, Tonearm, Interconnect â drei verschiedene Angel. AudioQuest fĂŒhrt den Namen Angel in mehreren AusfĂŒhrungen: als Cinchkabel fĂŒr Line-Verbindungen, als Tonarmkabel mit fĂŒnfpoligem JIS-Stecker und als dieses Plattenspieler-Anschlusskabel mit Cinch an beiden Enden. Wer die Leitung direkt am Tonarm tauschen will, braucht das Tonarmkabel; wer einen Plattenspieler mit Cinch-Ausgang anschlieĂt, dieses hier.
Die Masseleitung gehört angeschlossen. Sie fĂŒhrt vom Plattenspieler an die Erdungsklemme der Phonostufe. Fehlt diese Verbindung, brummt es in aller Regel hörbar â unabhĂ€ngig davon, wie gut das Signalkabel ist.
Zum DBS-Modul. Das Dielectric-Bias System hÀlt eine Vorspannung von 72 V am Dielektrikum. Details zu Spannungsquelle, Lebensdauer oder Testknopf des DBS-Moduls klÀren wir auf Anfrage.